VERANSTALTUNGSHINWEISE:

Wir wollen Euch die kommenden Veranstaltungen der Basisgruppe Antifa (BA) sehr ans Herz legen, hier eine kleine Übersicht:

26. OktoberK*schemme: Diskussionsveranstaltung zur AFD
@Infoladen Bremen – Beginn: 20.00 Uhr

In Bremen ist die AfD traditionell ein jämmerliches Häuflein – und linker Protest gegen die rassistische und sexistische Hetze schon immer größer, bunter, geiler. Von Demos mal abgesehen zeichnet sich aber ein ganz anderes Bild: Bei der Bundestagswahl 2017 erhielt die AfD 8,2% der in Bremen abgegebenen Stimmen. Sind also “Abschirmen”, Auslachen und Anrempeln wirklich die besten Strategien gegen Rechtspopulismus? Wollen wir weiterhin reflexartig reagieren, wenn Nazis laut werden, oder kann Antifaschismus in die Offensive kommen? Wie könnten antifaschistische Strategien und Interventionen aussehen? Wir wollen mit euch diskutieren, wie wir notwendige Abwehrkämpfe mit politischer Bildung, solidarischen Netzwerken und politischer Organisierung verbinden können.


02. NovemberVeranstaltung mit Karl-Heinz Roth:

Politische Wohnraumentwicklung

Mehr Infos hier.


09. NovemberVeranstaltung mit Gruppe gegen Kapital und Nation:

Deutschland, Nation und Rechtsruck

Mehr Infos hier.


24. Januar 2019Veranstaltung mit Thorsten Mense

Warum gibt es eine autoritäre Formierung und was haben Krise und Rechtsruck miteinander zu tun? (Sie haben nicht nichts miteinander zu tun, aber die Wagenknecht-Antwort “die Leute sind arm und unzufrieden und gehen deswegen auf Ausländer los” ist auch Quatsch – also was ist hier los?) Und um wieder den “aktionistischen” (“Was heißt das jetzt für uns als radikale Linke?”) Turn darin zu haben: In der Diskussion darauf zu sprechen kommen, wie (ansatzweise) eine bessere Antwort aussehen könnte (nämlich: solidarische Netzwerke aufbauen).

Mehr Infos hier.

HH: 03.10. DEMO – HART BACKBORD! Deutschland ist keine Alternative!

Auch an diesem 03. Oktober, dem „Tag der deutschen Einheit“, werden Staat, Parteien und Medien wieder betonen, was Deutschland doch für ein tolles und weltoffenes Land sei. Eine Behauptung, die zynischer nicht sein könnte angesichts der tausenden Toten im Mittelmeer, die auch Deutschland mit zu verantworten hat, der täglichen rassistischen Übergriffe und einer Gesellschaft die auf kapitalistischer Ausbeutung und Unterdrückung aufgebaut ist.

Was soll denn da gefeiert werden? Der völkische Mob? Hunderte rassistische Morde seit 1990? Die Militarisierung der Innenpolitik?

Deutschland ist und bleibt kein Grund zum feiern!

Lasst uns gemeinsam gegen Staat, Nation und Kapital demonstrieren.
Für eine solidarische Gesellschaft jenseits von Rassismus und kapitalistischer Verwertungslogik.

03.10.2018 – 13 Uhr
Heidi-Kabel-Platz / HBF. – Hamburg
http://hamburg.nika.mobi

Kampf dem Rechtsruck heißt Nein zum Polizeigesetz

Aufruf zur Großdemo gegen das niedersächsische Polizeigesetz

Sa. 08.09.2018 | 13 Uhr | Ernst-August-Platz, Hannover

Auch in Niedersachsen bastelt die schwarz-rote Landesregierung zur Zeit fleißig an einem neuen Polizeigesetz. Nach bayrischem Vorbild beinhaltet dies vor allem Verschärfung von bestehenden Gesetzen und massive Kompetenzausweitungen für die Polizei.
Das Polizeigesetz ist keine Überraschung, vielmehr setzt es einen gesellschaftlichen Trend nahtlos fort. Deshalb ist es wichtig die autoritäre Formierung in ihrem Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen Rechtsruck zu betrachten.
„Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit in einer Welt in der nichts sicher scheint“
Wir leben in unsicheren Zeiten. Das Klima der Gesellschaft ist von Angst geprägt, die Tag für Tag ihre Existenz und ihr Fortbestehen unter dem immer gleichen Mantra der Alternativlosigkeit behauptet. Doch in Zeiten von gesellschaftlicher Brutalisierung nehmen Akteure des Rechtsrucks nur die Angst auf, die politisch nutzbar ist. Nicht etwa wird auch nur ein wenig auf Migrant*innen eingegangen, die sich vor Brandanschlägen fürchten oder auf Mieter*innen, die Angst vor Zwangsräumungen haben. In diesen Zeiten ist Angst eben nur nutzbar, wenn sie den Ruf nach Abschottung, Aufrüstung und Kontrolle stark macht. Das neue Polizeigesetz passt zu der autoritären Sehnsucht nach dem starken Staat, der scheinbar diesen unsicheren Zeiten ein Ende zu bereiten vermag.

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A BETTER FUTURE FOR ALL! – Gegen den Gipfel der Abschottung und sozialen Kontrolle!

„Dies ist die Geschichte einer Gesellschaft die fällt. Während sie fällt sagt sie, um sich zu beruhigen, immer wieder: Bis hierher lief’s noch ganz gut. Bis hierher lief’s noch ganz gut. Bis hierher… lief’s noch ganz gut. Aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung.“ – La Haine (Film)

Am 20. September wollen sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union in Salzburg zu einem informellen Gipfel zu den Themen „Innere Sicherheit“ und „Bekämpfung der illegalen Migration“ zusammenfinden. Im Zuge der Ratspräsidentschaft, die Österreich ab der zweiten Jahreshälfte 2018 innehat, will das autoritär-konservative bis rechtsextreme Regierungsprojekt aus ÖVP und FPÖ seine Politik der Abschottung nach außen und der sozialen Kontrolle und Disziplinierung nach innen auf die europäische Ebene tragen. Für uns als emanzipatorische, gesellschaftliche Linke Anlass genug, die Proteste gegen die Regierung ebenfalls auf eine neue Stufe zu stellen.

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DEMO: „Vehement & solidarisch – Gemeinsam gegen Antifeminismus, Rassismus & Nationalismus“

DEMO: „Vehement & solidarisch – Gemeinsam gegen Antifeminismus, Rassismus & Nationalismus“

Drei Monate ist es in etwa her, dass rechte Aktivist_innen um Sybill de Beur angefangen haben sich wöchentlich auf dem Marktplatz zu treffen. Angelehnt an eine bundesweite rechte Mobilisierung unter dem Motto „Kandel ist Überall“ versuchten die rechten Aktivist_innen, anfangs gemeinsam mit der AfD, ihrer rassistischen Hetze Gehör zu verschaffen. Den Höhepunkt der rechten Mobilisierung soll ein Bremer Frauenmarsch am 7.7. darstellen. An diesem Tag wollen die Rechten durchs Bremer Viertel ziehen. Auch wenn die wöchentlichen Kundgebungen, nicht zuletzt aufgrund der großen Gegenmobilisierung von antifaschistischen, feministischen und antirassistischen Aktivist_innen, zur Farce verkam, nehmen wir den geplanten Aufmarsch ernst. Seit Jahren beobachten wir eine Normalisierung rechter und faschistischer Tendenzen. Was vor einigen Jahren – nach langen emanzipatorischen Kämpfen – zumindest öffentlich nicht gesagt werden konnte, gilt mittlerweile wieder als salonfähig, wenn nicht sogar wahlentscheidend. Wenn es eine Lehre aus den letzten Jahren zu ziehen gilt, dann dass es immer noch schlimmer werden kann. Ein Blick über die Grenzen, beispielsweise nach Österreich oder Italien, bietet ein düsteres Bild aus der Zukunft. Dies ist unsere Ausgangslage und der Grund, weshalb wir uns jedem rechten Aufmarsch in den Weg zu stellen. Vehement & solidarisch!

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Infoveranstaltung

„Grauzone – Weder Nazi noch unpolitisch“

Dienstag, 3. April 2018
19:30 Uhr | Lagerhaus

Michael Weiss von der Agentur für Soziale Perspektiven (ASP) Berlin gibt einen Einblick in die Grauzone-Szene und unternimmt eine politische Einordnung.

Auftaktveranstaltung zu den Protesten gegen das Frei.Wild-Konzert am 13.4. auf der Bürgerweide.

Am Tag des Konzerts wird es außerdem eine Kundgebung geben:

https://www.facebook.com/events/157584104925733/

Keine Bühne für Rechtsrock und Grauzone!