Veranstaltungshinweis

Freitag, 8. Februar 2019 | Spedition (Belle Etage)

Um 20.30h Vortrag über die Strukturen von AfD Bremen und Co.
& ab 23.00h können die Körper in Bewegung gesetzt werden.
Finest 90’s trash!

18. – 20.01. NIKA Konferenz: how we win

Vom 18. bis zum 20. Januar 2019 findet an der Humboldt-Universität zu Berlin die dritte bundesweite Konferenz der Kampagne “Nationalismus ist keine Alternative” statt.

Time to reflect …

Seit knapp drei Jahren machen Menschen in weißen Maleranzügen unter dem Slogan „Nationalismus ist keine Alternative“ (NIKA) ihren Einspruch gegen die unsäglichen Zustände in dieser Republik geltend. Bundesweit wurden Wahlkampfstände und Veranstaltungen der „Alternative für Deutschland“ (AfD) kritisch begleitet.

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Veranstaltungshinweis

Di, 11.12.18 | 19.00 Uhr | Lagerhaus

Allenthalben und allerorten ist zu lesen oder zu hören, Musik bzw. RechtsRock sei das zentrale Moment für den Einstieg in die extreme Rechte. Die fortwährende Rede von der ‚Einstiegsdroge Musik‘ ist jedoch nicht nur sachlich schlicht falsch, sondern reproduziert – meist ungewollt – extrem rechte Propaganda. Das Problem ist gar nicht so sehr, dass Neonazis und andere extreme Rechte Musik machen; im RechtsRock geht es vielmehr vor allem um Geld, um die Bildung von Netzwerken, um das Aushandeln ideologischer Positionierungen und um Selbstverständigung.

In diesem Vortrag soll es daher um die zentralen Akteure der aktuellen deutschen RechtsRock-Szene, deren Handlungsfelder sowie deren Einbindung in regionale, nationale und internationale Strukturen gehen, die genau zu kennen für jedwede politische Auseinandersetzung mit der extremen Rechten wesentlich ist.

Thorsten Hindrichs ist Musikwissenschaftler, arbeitet an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz und ist als Experte für RechtsRock seit etlichen Jahren in der politischen Bildungsarbeit unterwegs.

„MÄURER DU ARSCHLOCH!!!“

(…) PR-Shows? Öffentlichkeitswirksam Handlungsfähigkeit simulieren? Das sind genau die Mittel, die dem Bremer Innensenator Ulrich Mäurer besonders gut schmecken. Seine reaktionären Vorstellungen von „Sicherheit“ und „Gefahrenabwehr“ projiziert er mit Unterstützung seiner Behörde besonders gerne auf die lokale Ultràszene. (…)

Hier findet ihr die vollständige Stellungnahme der Bremer Ultràszene zu den jüngsten Polizeimaßnahmen rund ums Weserstadion.

Solidarische Grüße an die GenossInnen der Bremer Ultràszene.
ONE STRUGGLE – ONE FIGHT!

DEMO IN BREMERHAVEN

PARLAMENTARISCHE BRANDSTIFTER

Der rechte Mob, der sich aktuell in weiten Teilen des Landes sammelt, macht auch vor Bremerhaven keinen Halt. Während in ganz Deutschland immernoch regelmässig Unterkünfte geflüchteter Menschen brennen und sich hinter dem Ruf „Wir sind das Volk“ rechte Schlägerbanden versammeln, wittern die Rechten auch in den Parlamenten derzeit Morgenluft. Nun hat sich auch in Bremerhaven ein Landesverband der Partei DIE RECHTE gegründet. Diese Partei dient seit ihrer Gründung im Jahr 2012, durch den bekannten Neonazi Christian Worch, bundesweit als Sammelbecken ehemaliger Angehöriger Freier Kameradschaften, Autonomer Nationalisten, und sonstiger, ewig gestriger Gewaltäter_innen. So waren unlängst bekannte Nazi-Größen wie Henrik Ostendorf aus Bremen oder Michael Brück aus Dortmund in Bremerhaven zu Gast, um die neuen Strukturen tatkräftig zu unterstützen. Das Ziel ist klar: Sie forcieren eine Politik der Strasse. So kam es auch in Bremerhaven bereits zu Einschüchterungen und Bedrohungen von Menschen, die nicht in das Weltbild der Rechten passen (Migrante_innen, Linke, FILT* Personen, etc). In diesem Klima der Angst versuchen die Rechten ihre Chance zu nutzen, um öffentliche Räume für sich zu reklamieren oder gesamte Stadtteile zu „national befreiten Zonen“ zu verwandeln, wie etwa in Dortmund- Dorstfeld.

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HH: 03.10. DEMO – HART BACKBORD! Deutschland ist keine Alternative!

Auch an diesem 03. Oktober, dem „Tag der deutschen Einheit“, werden Staat, Parteien und Medien wieder betonen, was Deutschland doch für ein tolles und weltoffenes Land sei. Eine Behauptung, die zynischer nicht sein könnte angesichts der tausenden Toten im Mittelmeer, die auch Deutschland mit zu verantworten hat, der täglichen rassistischen Übergriffe und einer Gesellschaft die auf kapitalistischer Ausbeutung und Unterdrückung aufgebaut ist.

Was soll denn da gefeiert werden? Der völkische Mob? Hunderte rassistische Morde seit 1990? Die Militarisierung der Innenpolitik?

Deutschland ist und bleibt kein Grund zum feiern!

Lasst uns gemeinsam gegen Staat, Nation und Kapital demonstrieren.
Für eine solidarische Gesellschaft jenseits von Rassismus und kapitalistischer Verwertungslogik.

03.10.2018 – 13 Uhr
Heidi-Kabel-Platz / HBF. – Hamburg
http://hamburg.nika.mobi