SARRAZIN HALT’S MAUL!

Sarrazin halt’s Maul! 10.12.2019 // 17 Uhr Ziegenmarkt (pünktlich) // Antifademo gegen Sarrazin & Havanna Lounge

Am 10. Dezember lädt die Havanna Lounge Bremen das SPD-Mitglied Thilo Sarrazin zu einer Lesung ein. Die Havanna Lounge bezeichnet sich selbst als „Wirtschafts- und Gesellschaftsclub“. Die Clubräume befinden sich eine halbe Gehminute vom Rathaus und der Bremischen Bürgerschaft entfernt. 700 Mitglieder zahlen einen Jahresbeitrag von je 1000€ um in Sichtweite des Doms Zigarren zu rauchen und „Kontakte mit Entscheider*innen aus Bremen und der Nordwestregion“ zu knüpfen. Mit von der Partie sind Rechtsanwält*innen, Notar*innen, Makler*innen für Transportversicherungen, Logistik- und Bau-Unternehmer*innen, Hafenwirtschaft und Technologieberater*innen, selbsternannte „Think Tanks“, der Golf Club Syke, Sparkasse, OHB, Volksbank, Werder Bremen und viele Andere. Das heißt, hier kuscheln Wirtschaftsgrößen, „Entscheider*innen“ und bürgerliche Vorstandsmitglieder gesellschaftlich relevanter Institutionen miteinander.

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VA-HINWEIS:

Der Aufstieg der Rechten
Thilo Sarrazin, die Gründung der AfD und die Krise des Kapitalismus

Erstmals seit 1945 hat sich in Deutschland eine Partei etabliert, der es gelingen könnte, das rechte bis rechtsradikale Spektrum zu vereinen. Doch die AfD ist nur ein Element eines rechten Projekts, das ebenso Medien, eine sich entwickelnde rechte soziale Bewegung und Intellektuelle wie Thilo Sarrazin umfasst. Zwar ist Sarrazin offiziell Sozialdemokrat, doch mit seinen Büchern zur EU, Islam und Political Correctness wurde er zu einem zentralen Stichwortgeber der Rechten.

Der Journalist und Autor Sebastian Friedrich zeichnet die Entstehung und Entwicklung des rechten Projekts nach. Er fragt nach den Ursachen für den Aufstieg der Rechten und diskutiert Gegenstrategien.

Sebastian Friedrich ist Journalist und Autor aus Hamburg. Im März 2019 erschien in dritter und überarbeiteter Auflage sein Buch „Die AfD. Analysen – Hintergründe – Kontroversen“.

AUTORITÄRE SEHNSÜCHTE BEGRABEN

Die befreite Gesellschaft erkämpfen!

Am 29. und 30.11. auf die Straße gegen den Bundesparteitag der AfD in Braunschweig

Vorabenddemo:

Freitag, den 29.11.19. Start: 20:00 (Johannes-Selenka-Platz)
Aktionen gegen den AfD-Bundesparteitag: Samstag, den 30.11.19. Ab 7:00. (Im Anschluss linksradikaler Block auf der Großdemonstration)

Am 30.11. und 1.12. will die AfD mit über 500 Delegierten in Braunschweig ihren Bundesparteitag abhalten. Als radikale Linke und Antifaschist*innen aus dem ganzen Bundesgebiet wollen wir dies nicht zulassen. Wir rufen euch dazu auf, mit uns gemeinsam am 29. und 30.11. in Braunschweig auf die Straße zu gehen. Gemeinsam werden wir den Bundesparteitag der AfD stören!

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SOLIDARITÄT MIT DEN VERDENER SECHS!

Bremen, Verdener Straße, 19. April 2015. Werder Bremen führt im nahegelegenen Weserstadion gegen den Hamburger SV mit 1:0. Wenige Minuten vor Abpfiff machen sich ca. 15 antifaschistische Werder-Ultras auf den Weg zum Weserstadion. Sie hatten das Spiel aufgrund von Stadionverboten, die sich später größtenteils als unberechtigt erweisen sollten, in einer Kneipe schauen müssen. Auf dem kurzen Fußmarsch zum Stadion kommen sie an einer anderen Gaststätte vorbei, dem Verdener Eck. Im und am Verdener Eck befinden sich an jenem Tag zahlreiche Nazis aus der Hooligan-Szene, darunter bundesweit bekannte Gestalten wie Hannes Ostendorf (Sänger „Kategorie C“) und Marcel Kuschela (HoGeSa). In der Werder-Fankurve können sich die Nazis längst nicht mehr blicken lassen. Dank Werders Ultra-Gruppen, die mit dem Rückhalt der übrigen Fanszene die rechten Hooligans aus dem Stadion vertrieben haben.

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ANTIFA FOR FUTURE

Die Headlines der Zeitungen melden täglich neue Naturkatastrophen. Zu den Torfbränden in der Arktis und den im Rekordtempo abschmelzenden Polkappen kamen zuletzt noch die alarmierenden Waldbrände im Amazonasgebiet – ermöglicht und befeuert durch die rassistische und neoliberale Politik des mindestens rechtsnationalen Jair Bolsonaro. Die Brände am Amazonas und ihre Entstehung machen sehr eindrücklich die beiden Bedrohungen sichtbar, die aktuell zu einem doppelten Ablauf unserer Zeit führen: Der Planet geht kaputt und die neuen Faschisten drängen an die Macht.

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VERANSTALTUNG

Kein Schlussstrich in Sicht:
Rechtsterroristische Entwicklungen nach dem NSU

Di, 03.09. | 19.30 Uhr | Infoladen Bremen, St. Pauli-Str. 12

Dass nur ein Jahr nach dem Urteil im NSU-Prozess die Forderung „Kein Schlussstrich“ immer noch gilt und der NSU-Komplex unaufgelöst bleibt, verwundert nicht. Aber war es zu erwarten, dass die Notwendigkeit und Relevanz einer antifaschistischen Kampagne gegen rechten Terror in den letzten Monaten derartig steigt?

Die wenigen verurteilten NSU-Mittäter*innen wurden zu minimalen Haftstrafen verurteilt. Die anderen Unterstützer*innen haben bisher keinerlei Repressalien zu befürchten. In den 5 Jahren Mega-Prozess wurden die Grenzen der Aufklärung klar gemacht: Die Justiz will den Schlussstrich.

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ZUSAMMEN KÄMPFEN!

Am 26. Mai ist Wahltag. Sowohl in der Bremischen Bürgerschaft, als auch auf EU-Ebene werden die Bürgerinnen und Bürger zu den Urnen gerufen. Während vieles darauf hindeutet, dass Bremen auch in den nächsten Jahren weiterhin sozialdemokratisch regiert werden wird, ist die Prognose für den gesamteuropäischen  Wahlausgang ungleich düsterer. Es herrscht Krisenstimmung auf dem gesamten Kontinent!   Das neoliberale Projekt Europa  droht an den inneren Widersprüchen des Kapitalismus zu scheitern. Zusätzlich formieren sich die Rechten europaweit auf den Straßen und in den Parlamenten.

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VA: „Daham ist Scheiße“

Mi, 22.05. | 20.00 Uhr | Infoladen Bremen, St. Pauli-Str. 12

Unter dem Motto „Become Ungovernable – Unregierbar werden“, mobilisierten unsere Genoss*innen der autonome antifa w im Januar 2018 gegen die Regierungsangelobung der schwarz-blauen Koalition aus ÖVP und FPÖ in Wien. Seit dem ist einiges passiert und was eine faschistische Regierungsbeteiligung für Auswirkungen hat, lässt sich in Österreich schon jetzt – gut ein Jahr nach Beginn dieses Wahnsinns – erkennen: neben der stark verschärften Repression nach innen und dem Ausbau der staatlichen Abschottung hat es die FPÖ zur Zeit vor allem auf die Sozialpolitik abgesehen. Die Einführung des 12-Stunden-Tags ist nur einer von vielen traurigen Höhepunkten.

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FEMINISM IS CLASS WAR

DEMO IN BREMEN
Freitag, 8. März 2019 | 15:45 Uhr | Ziegenmarkt/Steintor


Aufruf zu Streik und Sabotage an Patriarchat, Kapital und Vaterland

Letztes Jahr haben am Frauenkampftag in Spanien, Argentinien, USA, Italien und vielen anderen Ländern Frauen gestreikt. In Spanien haben knapp 5 Millionen Frauen zu einem feministischen Generalstreik aufgerufen. In mehr als 50 Ländern haben sich mittlerweile Komitees gebildet, um 2019 einen ordentlichen Aufstand aus der Küche zu begehen. Zeit, uns auch im Land der sozialpartnerschaflichen Liebe zwischen Gewerkschaften und politischer Repräsentation durch Vertreterinnen der neoliberalen Technokratie zu organisieren!

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